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Freybrücke - Einschwimmen der Ersatzbrücken
26.05.2014


Vom 21.-23. Mai wurden die zwei zweispurigen Brückenüberbauten für die Behelfsumfahrung der Freybrücke eingeschwommen. Mit Hilfe eines Pontons wurden die Stahlüberbauten auf der Havel an der Baustelle in Position gebracht. Die Havel war während dessen für den Schiffsverkehr in diesem Abschnitt gesperrt.

Für die unter Denkmalschutz stehende Freybrücke in Berlin-Spandau war im Jahr 2008 ein Ersatzneubau beschlossen worden, nachdem sich erhebliche Korrosionsschäden an dem Brückentragwerk zeigten und die Dauerhaftigkeit der Brücke nicht mehr gewährleistet war. Seitdem rollt der Verkehr auf der von 1908-09 erbauten und nach Sprengung von 1948-51 wieder errichteten Brücke unter starken Einschränkungen.

Damit der Neubau der Freybrücke an selber Stelle erfolgen kann, ist eine Behelfsumfahrung notwendig. Diese besteht aus jeweils fünf nebeneinanderliegenden Vorlandbrücken mit 30 m Spannweite je Ufer sowie zwei Strombrücken mit jeweils ca. 80 m Spannweite. Diese Behelfsbrücken entstehen direkt nördlich neben dem bestehenden Brückenbauwerk. Die Vorlandbrücken des östlichen Ufers werden derzeit mittels Kran montiert. Nach Fertigstellung des sich anschließenden Dammes und der Straßenbauarbeiten soll die Behelfsumfahrung voraussichtlich im September für den Verkehr freigegeben werden.

Dr.-Ing. Thomas Klähne wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin mit der statisch-konstruktiven Prüfung der Behelfsumfahrung und des Neubaus der Freybrücke beauftragt.


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