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Baubeginn Ersatzneubau der Freybrücke über die Havel, Berlin
17.05.2013


Im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs beim BMVBS Jan Mücke sowie des Berliner Staatssekretärs Christian Gaebler (SenStadtUm) wurde am 16.05.2013 symbolisch der Baubeginn der neuen Freybrücke vollzogen.

Die Freybrücke überführt die Bundesstraßen B2 und B5 im Zuge der Heerstraße über die Untere Havel-Wasserstraße und ist damit die wichtigste und am stärksten befahrene Verkehrsverbindung in Ost-West-Richtung zwischen Berlin und Spandau.
Die denkmalgeschützte Brücke aus dem Jahr 1909/1910 war 1945 zerstört und nach dem Krieg unter Verwendung vieler aus der Havel geborgener Bauteile wiederaufgebaut worden. Die im Jahr 2008 bei einer Prüfung festgestellten Mängel waren so gravierend, dass die Nutzung der Brücke eingeschränkt und ein Ersatzneubau beschlossen wurde.

Die Gestaltung des Neubaus wird unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten an die Geometrie des historischen Bauwerks anknüpfen. Um die Durchfahrt für Schiffe auf der Bundeswasserstraße im mittleren Brückenfeld zu verbreitern, wird die Stützweite von 63,0 m auf 80,0 m erhöht. Da die Geometrie des Bogens beibehalten wird, erhöht sich damit der Bogenstich. Vom Vorbild abweichen werden nur die netzartig angeordneten Hänger, die damit den Ersatzneubau prägen werden.

Die veranschlagte Bauzeit beträgt 3 Jahre, d.h. dass die Verkehrsfreigabe der neuen Freybrücke für das Jahr 2015 angestrebt wird.
Der Entwurf wurde durch die BUNG Ingenieure AG erstellt; mit der statischen Prüfung ist Dr.-Ing. Thomas Klähne betraut.


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