Ausbau der A10 bei Michendorf – Verschub der Eisenbahnüberführungen hat begonnen

Eines unserer langjährigsten Projekte schreitet voran: Der Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung über die A10, BW 50 Ü2 bei Michendorf erfolgt im Zuge des achtstreifigen Ausbaus der A10. Die lichte Weite der ursprünglichen Brücke reichte für den Ausbau nicht aus, sodass ein Ersatzneubau notwendig wurde. Aufgrund der geometrischen Situation sind je Richtungsfahrbahn zwei Einzelbauwerke als jeweils ein ein- und viergleisiger Überbau erforderlich.

Der Verschub der Teilbauwerke 1 und 3 ist bereits 2017 erfolgt. Ende Juli 2019 begann nun die Sperrpause der Bahnstrecke und der Abbruch der vorhandenen Brückenbauwerke sowie der Bau der Verschubbahnen für die beiden verbliebenen Teilbauwerke 2 und 4. Bei den Teilbauwerken handelt es sich um Einfeldrahmenbrücken in Stahlverbundbauweise mit einer Stützweite von jeweils 39,40 m. Die Breite des Teilbauwerks 2, das vier Gleise überbaut, beträgt 20,8 m, die Breite des Teilbauwerks 4, das ein Gleis überbaut, beträgt 7 m.

Der Verschub der Rahmenbauwerke findet seit dem 01.08.2019 statt. “Es ist beeindruckend zu sehen, wie 6000 Tonnen Stahl und Beton bewegt werden“, sagt Bastian Sweers, der das Projekt seit einigen Jahren bearbeitet und zu Beginn der Verschubarbeiten vor Ort war.

Nach erfolgreichem Verschub erfolgt der Aufbau des Bahndamms und der Gleisanlagen sowie die Herstellung der südlichen Fahrbahn der A10.

  • Bauherr: DB Netz AG
  • Aufsteller Entwurfsplanung: Ingenieurbüro Grassl GmbH
  • Aufsteller Ausführungsplanung: Schüßler-Plan GmbH
  • Leistungen KBI: Bautechnische Prüfung